AutorInnen Nr. 121

 

Georg Bense, *in Köln, aufgewachsen in Stuttgart, gestorben 2020 in Saarbrücken. Fernsehjournalist, Autor, Regisseur und Kameramann zahlreicher Filme für ARD, ZDF und ARTE.

 

Jonas Boos lebt und arbeitet in Saarbrücken. Studium der Volkswirtschaftslehre (Diplom) an der Universität Trier.

 

Klara-Katharina Bost, Literaturwissenschaftlerin, lebt in Saarbrücken und arbeitet aktuell schwerpunktmäßig zu den Themen Feminismus/Antifeminismus.

 

Marie Bröckling ist Journalistin und lebt in Berlin. Als Redakteurin für netzpolitik.org berichtet sie seit 2018 regelmäßig und bundesweit über Polizeigesetze.

 

Thomas Fläschner, *1960 in Bad Brückenau, lebt seit 1985 in Saarbrücken. Bibliothekar und saarländischer Landessprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Autor mehrerer Bücher und Aufsätze zur Geschichte des Verkehrs im Saarland sowie zum Radsport.

 

Klaus Gietinger, Autor, Regisseur und Sozialwissenschaftler. Kinofilme, TV-Movies, Serien, Kinder-, Dokumentarfilme, Drehbücher, Tatorte (Buch und Regie). Sachbücher und zwei Romane. Zuletzt erschienen: »Kapp-Putsch. 1920 Abwehrkämpfe Rote Ruhrarmee«, Stuttgart 2020.  Für seine Arbeiten wurde er mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Mehr Infos: www.gietinger.de

 

Klaus Ludwig Helf, *1950, ist Sozialwissenschaftler und Journalist, Medientrainer, Moderator und Dozent an der FH. Er lebt und arbeitet in Saarbrücken. Er war in folgenden Bereichen tätig: politische und kulturelle Bildungsarbeit, Medien- und Kommunikationstraining, Medienkompetenz, Medien- und Filmdidaktik, cross-mediale journalistische Arbeiten, Medienpolitik, Bürgerkommunikation (freie Radios und Offene Kanäle), Publikationen.

 

Sadija Kavgić, freiberuflich als Journalistin und Übersetzerin tätig. Geboren in Tuzla, Jugoslawien. Journalistik-Studium an der Universität in Sarajevo. Während der Belagerung von Sarajevo 1992–1996 kam sie nach Deutschland. Publiziert in Deutschland und Bosnien und Herzegowina. Lebt in Saarbrücken.

 

Franta Kocourek, *1901 in Prag. Tschechischer Journalist und Rundfunkkommentator. Philosophiestudium an der Prager Karlsuniversität, der Sorbonne, in Aix-en-Provence und Berlin. Von ihm stammt die berühmte Reportage über den Einzug der Wehrmacht auf den Prager Wenzelsplatz im März 1939. Kocourek wurde daraufhin entlassen und 1941 in der Kleinen Festung Terezín inhaftiert. Im Mai 1942 verstarb er in Ausschwitz-Birkenau an den Folgen von Typhus.

 

Till Neu, *1943 in Saarbrücken, dort Kunststudium bei Oskar Holweck, in Kassel bei Fritz Winter. Studium der Kunstgeschichte in Saarbrücken bei Wilhelm Messerer. Promotion über Grundlagen der Gestaltung. Von 1984–2004 Professor für Malerei und Kunstgeschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt/M., Institut für Kunstpädagogik. Vorzeitiges Ende der Lehrtätigkeit 2004. Zwei Wohnorte: Saarbrücken und Villes-sur-Auzon (Atelier). Weitere Informationen: www.tillneu.de, www.institut-aktuelle-kunst.de

 

Boris Penth, geboren in Saarbrücken, Regieassistent am 'Theater am Turm‘, Studium der Politikwissenschaften in Berlin (Dr. rer. pol.), freier Autor und Regisseur, 2002–2005 Künstlerischer Leiter des Filmfestivals Max Ophüls Preis, viele Dokumentationen zu saarländischen Persönlichkeiten und Künstlern (u.a. Gustav Regler, Albert Weißgerber, Günter Rohrbach). www.borispenth.de

 

Josef Reindl, Sozialwissenschaftler und Mitglied des COGITO-Instituts für Autonomieforschung.

 

Werner Ried, *1965, Diplomgeograph Dr. phil., Dissertation zum grenzüberschreitenden Schienenverkehr SaarLorLux. Er arbeitet für DB Fernverkehr AG in Frankfurt und für das saarländische Bahnunternehmen BahnLog GmbH. Ehrenamtlich ist er im Saarland Vertreter der Allianz Pro Schiene (Allianz-pro-schiene.de) und Vorstandsvize des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) (saarland.vcd.org).  

 

Stefan Ripplinger, *1962 in St. Ingbert. Freier Autor. Zuletzt erschienen von ihm die Essaybände »Kommunistische Kunst« (konkret texte 2019) und »Mallarmés Menge« (Matthes & Seitz 2019).

 

Matthias Römer, Lehrer. Langjährige Tätigkeit in der Lehrer-Fortbildung und in der fachdidaktischen Forschung. Seit kurzem Schulleiter einer Gemeinschaftsschule. Seit fast 20 Jahren mitverantwortlich für die Mitgliederzeitung der GEW Saarland.

 

Irina Rosenau, *1978, hat Germanistik in Minsk (Weißrussland) und italienische und vergleichende Literaturwissenschaft in Saarbrücken und Pisa studiert. Unterrichtet Komparatistik an der Universität des Saarlandes. Im Mai 2018 hat sie an der Lesungsreihe Heldentod auf Seite 3 des Saarländischen Künstlerhauses teilgenommen. Die Erzählung Die bleibende Stadt ist in der Zeitschrift STRECKENLÄUFER 34 (2019) erschienen.

 

Erich Später, *1959, Buchhändlerlehre, Studium in Saarbrücken und Berlin, arbeitet für die Heinrich-Böll-Stiftung Saar. Er publiziert in der Monatszeitschrift konkret schwerpunktmäßig zu den Themen Massenverbrechen der Deutschen vor und während des Zweiten Weltkriegs, zu den sogenannten »Vertriebenenverbänden« sowie zur saarländischen Regionalgeschichte. Letzte Buchveröffentlichungen »Villa Waigner. Hanns Martin Schleyer und die deutsche Vernichtungselite in Prag«, Konkret Literatur Verlag Hamburg; »Der dritte Weltkrieg – die Ostfront 1941–45«, Conte Verlag St. Ingbert.

 

Herbert Temmes, Studium der Neueren Geschichte und Deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft. MBA Gesundheitsökonomie. Mitglied der Redaktion der Saarbrücker  Hefte von 1997 bis 2019. Seit 2019 Bundesgeschäftsführer der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG). 

 

Wilfried Voigt, *1951, zehn Jahre Redakteur bei der Frankfurter Rundschau, 18 Jahre Spiegel-Korrespondent (Inland), Wächterpreisträger 1986, freier TV-Journalist, mehrere Buchveröffentlichungen (u.a. »Die Jamaika Clique Machtspiele an der Saar«).

 

Alena Wagnerová, aus Brno/Brünn stammende deutsch-tschechische Schriftstellerin, Publizistin und Oral-Historikerin. Sie beschäftigt sich in ihren literarischen wie auch publizistischen Arbeiten systematisch mit der Kultur und Geschichte Mitteleuropas, den deutsch-tschechischen Beziehungen und der Stellung der Frau in der modernen Gesellschaft. Seit 1969 lebt sie in Saarbrücken, seit 1989 in Saarbrücken und Prag. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. »Alle meine Artikel sind Liebesbriefe – Milena Jesenská« (1995); »Im Hauptquartier des Lärms – Die Familie Kafka aus Prag« (1998); »Das Leben der Sidonie Nádherny« (2003); »Smetana-Dvořák-Janáček – Die Musikerbriefe« (ed. 2003); »Die Helden der Hoffnung – die anderen Deutschen aus den Sudeten« (2008); »Frau im Sozialismus – Beispiel ČSSR« (1974), Theaterstücke, Hörspiele, zahlreiche Beiträge in deutschen und tschechischen Zeitungen, Zeitschriften und im Rundfunk.

 

Laura Weidig, *1984 in Saarbrücken, Studium der Germanistik (B.A.), der historischen Anthropologie sowie der Kultur- und Mediengeschichte.

 

Reinhard Wilhelm, *1946 im Sauerland. Er studierte Mathematik, Physik und Informatik in Münster, München und Stanford, promovierte 1977 an der TU München und war von 1978 bis 2014 Professor für Informatik an der Universität des Saarlandes. Von 1990 bis 2014 war er Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Zentrums für Informatik in Schloss Dagstuhl. Von 1989 bis 2008 war er Mitglied der Redaktion der Saarbrücker Hefte.