AutorInnen Nr. 120

Konstantin Ames, geb. 1979 in Völklingen, Studium Literarisches Schreiben am DLL sowie der Kommunikations- und Medienwissenschaft, Philosophie und Komparatistik

in Greifswald und Leipzig. Lebt als Dichter, Essayist und Kritiker in Berlin.

Letzte Buchveröffentlichungen: »sTiL.e(dir) Sämtliche Landschaften, Welt«, Wien 2018; »sTiL.e(zwi) Schenspiele«, Saarbrücken 2016. Für sein Tun erhielt er u.a. ein Venedig-Stipendium der BKM, den Lyrikpreis Meran und eine aufmunternde Glückwunschkarte seines ältesten Sohnes. Promoviert zum Thema »Ritual – Artikulation – Aktion. Die

´Dichterlesung´ (seit den 1950ern)« an der Universität Leipzig.

 

Dr. Andreas Bayer, Kunsthistoriker und Kurator. Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Neueren Deutschen Literaturwissenschaft an der Universität des

Saarlandes und am Istituto Universitario Orientale der Universität Neapel. Seit 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, seit 2007

Künstlerischer Leiter im KuBa-Kulturzentrum am Eurobahnhof, seit 2010 Kurator der Galerie im KuBa. 2010-2015 Kurator

der Landeshauptstadt Saarbrücken für den Künstleraustausch »artmix« – Saarbrücken/Luxemburg. 2013 Kurator der »SaarART 2013 – Zehnte Landeskunstausstellung des

Saarlandes«. 2014-2016 Kurator der Ausstellungsreihe

»Sequenz« des Saarländischen Rundfunks. 2015 Kommissar der Landeshauptstadt Saarbrücken für den Kunstpreis Robert Schuman/Prix d’Art Robert Schuman. Klara-Katharina Bost, Literaturwissenschaftlerin, lebt in Saarbrücken und arbeitet

aktuell schwerpunktmäßig zu den Themen Feminismus/Antifeminismus.

 

Bernhard Dahm, geb. 1953, Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Asyl- und Ausländerrecht.

 

Andreas Dury, geb. 1961, lebt seit 1998 in Saarbrücken, arbeitet als Schriftsteller, Dozent in der Erwachsenenbildung, Softwareentwickler.

– Der neueste Roman »Der Chor der Zwölf« erschien 2017 bei Conte, St. Ingbert.

– Außerdem gibt es noch »ich und Ben«, Roman, Conte-Verlag, Saarbrücken 2012;

»Oh Tapirtier«, Roman, Conte-Verlag, Saarbrücken 2010; »Schachtelkäfer«, Roman, Edition Topicana, Saarbrücken 2003; »Als ich in die Stadt kam«, Erzählungen, Plöger-Verlag,

Annweiler 1999.

 

Christopher Ecker wurde 1967 in Saarbrücken geboren; er lebt und arbeitet in Kiel. Seine Bücher erscheinen im Mitteldeutschen

Verlag: zuletzt der Erzählungsband »Andere Häfen« (2017) und der Gedichtband »‘schach‘ dem vollmond« (2018). Sein bekanntestes Buch ist der im Saarland spielende Tausendseiten-Roman »Fahlmann« (2012). Im Jahr 2018 wurde Ecker mit dem Kunstpreis des Saarlandes ausgezeichnet.

 

Klaus Gietinger, Autor, Regisseur und Sozialwissenschaftler

– Kinofilme, TV-Movies, Serien, Kinder-, Dokumentarfilme, Drehbücher, Tatorte (Buch und Regie), unvermeidlich

auch Preise. Sachbücher und zwei Romane.

– Zuletzt erschienen: »Vollbremsung. Warum das Auto keine Zukunft hat und wir trotzdem weiterkommen«, Frankfurt/Main

2019. – Mehr Infos: www.gietinger.de

 

Hans Husel, 1942 geb. in Speyer/Rh. – Buchhändler, Grafikdesigner, Galerist, Kneipier, Studium der Kunstgeschichte, williger Verrichter fremdbestimmter Arbeit. 1971 Multimedia-

Western »Schwierigkeiten mit Crazy Horse« (1972 im Saarbrücker »sog. Theater«).

– Arbeitsbereiche: Zeichnung, Druckgrafik,

Collage, Objekte, Wortplastik, Aktionen,

Projekte, Konzepte, Sofortbild, »Schlechte

Fotografie«, Mail Art, Copy Art etc. Seit 1972

Ausstellungstätigkeit (Fünf x Landeskunst).

Seit 1980 Beteiligung an internationalen

Mail-Art-Aktionen & -Ausstellungen. 1979-

80 Projekt »Plastische Vergangenheit – TRADITION

«. Seit 1989 Mitglied im Saarländischen

Künstlerbund. 1985-98 Redakteur

der Konzertreihen »Improvisierte Musik« in

der Stadtgalerie Saarbrücken, mit internationalen

MusikerInnen. 2003-2012 fortgesetzt

als »künstlerhausmusik« im Saarländischen

Künstlerhaus. 2001-2008 Kuratorische Mitarbeit

bei grenzüberschreitenden Projekten

des Künstlerhauses. 2015-2018 Kuratorische

Mitarbeit am: 1. bis 4. freejazzfestival saarbrücken.

2018 Dokumentation: »hans husel

– musical activities« (1980-2018). Lebt immer

noch in Saarbrücken.

 

Sadija Kavgić ist freiberuflich als Journalistin, Fotografin und Übersetzerin tätig. Sie wurde in Tuzla, Jugoslawien geboren. Nach dem Journalistik-Studium an der Universität in Sarajevo arbeitete sie bei der Tageszeitung Večernje Novine in Sarajevo. Während der Belagerung von Sarajevo 1992–1996 kam

sie 1993 nach Deutschland. Sie publiziert in Deutschland sowie in Bosnien und Herzegowina. Sie lebt in Saarbrücken.

 

Franta Kocourek, geb. 1941 in Prag. Tschechischer Journalist und Rundfunkkommentator. Philosophiestudium an der

Prager Karlsuniversität, der Sorbonne und in Aix-en-Provence und Berlin. Von ihm stammt die berühmte Reportage über den

Einzug der Wehrmacht auf den Prager Wenzelsplatz im März 1939. Kocourek wurde daraufhin entlassen und 1941 in der Kleinen Festung Terezín inhaftiert. Im Mai 1942 verstarb

er in Ausschwitz-Birkenau an den Folgen von Typhus.

 

Josef Reindl, Sozialwissenschaftler und Mitglied des COGITO-Instituts für Autonomieforschung. Stefan Ripplinger, geb. 1962 in St. Ingbert. Freier Autor. Zuletzt erschienen von ihm die

Essaybände »Kommunistische Kunst« (konkret texte 2019) und »Mallarmés Menge« (Matthes & Seitz 2019).

 

Stefan Ripplinger, geb. 1962 in St. Ingbert. Freier Autor. Zuletzt erschienen von ihm die Essaybände »Kommunistische Kunst« (konkret texte 2019) und »Mallarmés Menge« (Matthes & Seitz 2019).

 

Sikander Singh, geb. 1971, Studium der Germanistik, Anglistik, Amerikanistik und Kanadistik, seit 2011 Leiter des Literaturarchivs Saar-Lor-Lux-Elsass und Professor für

Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes.

 

Ekkehart Schmidt, Dipl. Volkswirt (Wirtschaftsgeograph) und Journalist, geb. 1964 in Kassel, aufgewachsen in Teheran und Köln, zog 1994 in das Saarland, arbeitete für das isoplan-Institut im Bereich Integration/Interkulturelles, seit 2008 in Luxemburg beim Verein etika in der Öffentlichkeitsarbeit zum Themenbereich Ethische Finanz/Sozialfinanz tätig.

 

Dietmar Schmitz, Dr., Diplom-Politologe und Germanist. Vorsitzender des Vereins Saarbrücker Hefte e. V.

 

Erich Später, geb. 1959, Buchhändlerlehre, Studium in Saarbrücken und Berlin, arbeitet für die Heinrich-Böll-Stiftung Saar. Er publiziert in der Monatszeitschrift konkret schwerpunktmäßig zu den Themen Massenverbrechen der Deutschen vor und während des Zweiten Weltkriegs, zu den sogenannten »Vertriebenenverbänden« sowie zur saarländischen

Regionalgeschichte. Letzte Buchveröffentlichungen »Villa Waigner. Hanns Martin Schleyer und die deutsche Vernichtungselite in Prag«, Konkret Literatur Verlag Hamburg; »Der dritte Weltkrieg – die Ostfront 1941–45«, Conte Verlag St. Ingbert.

 

Wilfried Voigt, geb. 1951, zehn Jahre Redakteur bei der Frankfurter Rundschau, 18 Jahre Spiegel-Korrespondent (Inland), Wächterpreisträger 1986, freier TV-Journalist,

mehrere Buchveröffentlichungen (u.a. »Die Jamaika Clique - Machtspiele an der Saar«).

 

Alena Wagnerová aus Brno/Brünn stammende deutsch-tschechische Schriftstellerin, Publizistin und Oral-Historikerin. Sie beschäftigt sich in ihren literarischen wie auch publizistischen Arbeiten systematisch mit der Kultur und Geschichte Mitteleuropas, den deutsch-tschechischen Beziehungen, und der Stellung der Frau in der modernen Gesellschaft. Seit 1969 lebt sie in Saarbrücken, seit 1989 in Saarbrücken und Prag. – Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. »Alle meine Artikel sind Liebesbriefe – Milena Jesenská« (1995); »Im Hauptquartier des Lärms – Die Familie Kafka aus Prag« (1998); »Das Leben der Sidonie Nádherny« (2003); »Smetana-Dvořák-Janáček – Die Musikerbriefe« (ed. 2003); »Die Helden der Hoffnung – die anderen Deutschen aus den Sudeten« (2008); »Frau im Sozialismus – Beispiel ČSSR« (1974), Theaterstücke, Hörspiele, zahlreiche Beiträge in deutschen und tschechischen Zeitungen, Zeitschriften und Rundfunk.

 

Laura Weidig, geboren 1984 in Saarbrücken, Studium der Germanistik (B.A.), der historischen Anthropologie sowie der Kultur- und Mediengeschichte.

 

Gisela Zimmermann, studierte von 2004 bis 2009 an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, wurde zur Meisterschülerin bei Prof. Gabriele Langendorf ernannt und

war mit ihren Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen vertreten. 2011 war sie für den Kunstpreis Robert Schuman nominiert, 2016 wurde sie mit dem Walter Bernstein Kunstpreis ausgezeichnet und nahm 2017 ein durch das Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes ermöglichtes Arbeitsstipendium auf Schloss Wiepersdorf wahr. Sie ist Mitglied im Saarländischen Künstlerbund.