Autorinnen und Autoren

Maja Andrack, geb. 1971 in Skopje, Makedonien. 1990-1995 Studium der Malerei und Kunstgeschichte in Skopje Makedonien. 1995/96 DAAD Stipendium HBK saar. 1997-2002 Studium Freie Kunst Neue Medien. 2003-2005 Lehraufträge HBK saar / Videoskulptur. Seit 2005 Gymnasiallehrerin im Schuldienst.

 

Georg Bense, geb. in Köln, aufgewachsen in Stuttgart, Fernsehjournalist, Autor, Regisseur und Kameramann zahlreicher Filme für ARD, ZDF und arte.

 

Julian Bernstein, geb. 1981 in Saarbrücken, Studium der Geschichte, der Interkulturellen Kommunikation und der franz. Literatur, M.A., als freier Journalist u.a. tätig für SR2, WDR, SRF, Die Zeit, NZZ.

 

Kajo Breuer, geb. (1948) und aufgewachsen in Mönchengladbach. Studium der Soziolo- gie, Politologie und Volkswirtschaft in Köln. Mitglied des Saarbrücker Stadtrates von 1984 bis 2001. Von 2002 bis 2013 Bürgermeister und Dezernent der Landeshauptstadt Saar- brücken. Politisch aktiv seit 1967 mit den Stationen Hamburg, Köln und Saarbrücken: Mitarbeit in diversen linken Gruppierungen, seit 1983 Mitglied der Grünen. Engagiert ins- besondere in ökologischen, sozialen und kul- turellen Initiativen, Vereinen und Verbänden sowie in der Grünen-nahen Heinrich-Böll- Stiftung.

 

Bernhard Dahm, geb. 1953, Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Asyl- und Ausländerecht.

 

Thomas Döring, Dr., geb. 1963, stu- dierte Psychologie in Saarbrücken. Promo- tion in Frankfurt am Main. Er arbeitet am Adolf-Bender-Zentrum in St. Wendel und macht Veranstaltungen mit Horst Bernard als

»Zeitzeugen«, in denen Bernard Schulklassen und Jugendlichen über seine Lebensgeschichte und sein Engagement erzählt.

 

Hans Gerhard existiert seit 1973. Er stammt aus Braunschweig, hat an der Uni des Saarlandes Rechtswissenschaften studiert, eine Zeitlang als Rechtsanwalt gearbeitet, immer literarische Texte produziert und ist seit 2007 Vize des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Saar und seit 2014 Vorsitzender des Saarländischen Künstlerhauses. Letzte Veröffentlichungen: Alles was wir brauchen. Erzählungen, PoCul-Verlag 2013. Mehr zu Hause als ich, Kurzgeschichten, Conte Verlag 2017.

 

Harald Glaser, Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Germanstik, Staatsexamen, M.A., historische und museumsdidaktische Projekte zur Völklinger Hütte und zur Alten Schmelz St. Ingbert, Veröffentlichungen und Ausstellungen zur Industriegeschichte, z.Zt. Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Dokumentationszentrum der Arbeitskammer des Saarlandes.

 

Jörg W. Gronius, geb. 1952 in Berlin, studierte Theaterwissenschaften, arbeitete als Dramaturg und Regisseur. Er schreibt Texte über und für das Theater, vor allem Dramen und Libretti. Für die autobiographisch motivierte Romantrilogie Ein Stück Malheur (2000), Der Junior (2005) und Plötzlich ging alles ganz schnell (2007) erhielt er den Ben-Witter-Preis. Letzte Veröffentlichung: Traumwohnungen & Götter. Gedichte & Anrufun- gen, PoCul-Verlag, Saarbrücken 2014. Letzte Veröffentlichung: Daheim und wieder da draußen, PoCul Verlag, Saarbrücken 2017.

 

Ludwig Harig, geb. 1927 in Sulzbach/Saar, gest. 2018 ebd., deutscher Schriftsteller und literarischer Übersetzer.

 

Christina Haubrich, geb. 1967 in Bernkastel-Kues, Studium der englischen und spanischen Sprach- und Literaturwissenschaft und Pädagogik in Trier, Saarbrücken und Valladolid. Im Schuldienst seit 2000, Weiterbildung zur Inklusionslehrerin 2012 bis 2014, Wechsel vom Gymnasium zur Gesamt- schule 2014.

 

Sadija Kavgić, ist freiberuflich als Journalistin, Fotografin und Übersetzerin tätig. Sie wurde in Tuzla, Bosnien und Herzegowina geboren. Nach dem Journalistik-Studium an der Universität in Sarajevo arbeitete sie bei der Tageszeitung Večernje Novine in Sarajevo. In der Folge des Krieges in Jugoslawien kam sie 1993 nach Deutschland. Sie publiziert in Deutschland sowie in Bosnien und Herzegowina. Sie lebt in Saarbrücken.

 

Johannes Koll, geb. 1964. Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Musikwissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Köln. 1999 Promotion, danach Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrbeauftragter, Gastprofessor bzw. Postdoc an den Universitäten Köln, Münster und Wien sowie an der Wirtschafts- universität (WU) Wien. Als Stipendiat und Gastforscher an Forschungseinrichtungen in Deutschland, Polen und den Niederlanden. 2013 Habilitation an der Universität Wien. Seit 2015 Senior Scientist am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Leiter des Universitätsarchivs der WU Wien.

Publikationen (Auswahl): Johannes Koll, Arthur Seyß-Inquart und die deutsche Besatzungspolitik in den Niederlanden (1940- 1945), Wien/Köln/Weimar 2015; Johannes Koll (Hrsg.), »Säuberungen« an öster- reichischen Hochschulen 1934–1945. Voraussetzungen, Prozesse, Folgen, Wien/ Köln/Weimar 2017. – Forschungsschwerpunkte: Nationalsozialismus, Biographik, Wissenschafts- und Universitätsgeschichte.

 

Heinz Monz, Dr. iur, Dr. phil., geb. 1929 in Trier, gest. 2012 ebd.. Studium der Rechtswissenschaften, Geschichte und Soziologie in Mainz und Saarbrücken. Seine juristische Doktorarbeit (»Die kommunale Neuordnung städtischer Ballungsräume«, 1960) lieferte die Grundlagen für Triers 1969er Eingemeindungen. 1963 verfasste er auch eine in Philosophie. Titel: »Karl Marx und Trier – Verhältnisse, Beziehungen, Ein- flüsse«. Immer wieder Publilationen zu Marx (zuletzt die erweiterte Neuauflage von »Karl Marx – Trierer Reminiszenzen» (Wissenschaftlicher Verlag Trier, 2009). Außerdem Standardwerk mit Lebensbeschreibungen von 1.600 Persönlichkeiten aus und um Trier: »Trierer Biographischen Lexikon« (Wissenschaftlicher Verlag Trier, 2000). nach diversen Tätigkeiten in der Kommunalverwaltung von 1975 bis 1988 Mitarbeiter des Bürgerbeauftragten von Rheinland-Pfalz, zuletzt Ltd. Ministerialrat a.D.

 

Stefan Ripplinger, geb. 1962 in St. Ingbert. Freier Autor. Im November erscheint von ihm der Essay Mallarmés Menge.

 

Erhard Schmied, Jahrgang 1957, aufgewachsen in der Nähe von Frankfurt, lebt als Autor in Saarbrücken. Drehbücher, Stücke fürs Kinder- und Jugendtheater sowie zahlreiche Hörspiele, so etwa für den SR-Radiotatort, aber auch für andere deutschsprachige Sender. Lehraufträge für Hörspiel und für szenisches Schreiben an der Universität des Saarlandes sowie der Pädagogischen Hochschule Luzern.

 

Erich Später, geb. 1959, Buchhändlerlehre, Studium in Saarbrücken und Berlin, arbei- tet für die Heinrich-Böll-Stiftung Saar. Er publiziert in der Monatszeitschrift konkret schwerpunktmäßig zu den Themen Massen- verbrechen der Deutschen vor und während des Zweiten Weltkriegs, zu den sogenannten »Vertriebenenverbänden« sowie zur saarlän- dischen Regionalgeschichte. – Letzte Buchveröffentlichungen »Villa Waigner. Hanns Martin Schleyer und die deutsche Vernichtungselite in Prag«, Konkret LiteraturVerlag Hamburg; »Der dritte Weltkrieg – die Ostfront 1941-45«, Conte Verlag St.Ingbert.

 

Herbert Temmes, geb. 1969, Geschäftsführer der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Saar e.V.