Autorinnen und Autoren

Silvia Buss, geb. und aufgewachsen im Ruhrgebiet, Studium der französischen und deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft in Münster, Nancy, Saarbrücken, M.A., freie Journalistin, tätig für Saarbrücker Zeitung, Opus, Der Arbeitnehmer, Chrismon, Süd- deutsche, Artmapp u.a., passionierte Alltags- und Rennradfahrerin.

 

Sabine Graf, Dr., geb. 1962 in Zweibrücken, Studium der Literaturwissenschaft und Phi- losophie an der Universität des Saarlandes, Promotion über den Schriftsteller Otto Flake und dessen publizistisches Werk zwischen Selbstverständigung und Selbstinszenierung. Arbeitet als Autorin und Kunstkritikerin.

 

Jörg W. Gronius, geb. 1952 in Berlin, stu- dierte Theaterwissenschaften, arbeitete als Dramaturg und Regisseur. Er schreibt Texte über und für das Theater, vor allem Dramen und Libretti. Für die autobiographisch motivierte Romantrilogie Ein Stück Malheur (2000), Der Junior (2005) und Plötzlich ging alles ganz schnell (2007) erhielt er den Ben-Witter- Preis. Letzte Veröffentlichung: Traumwohnungen & Götter. Gedichte & Anrufungen, PoCul-Ver- lag, Saarbrücken 2014.

 

Joachim Heinz, geb. 1952, Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Jura in Saarbrücken. Vor seiner Tätigkeit beim Ministerium für Umwelt des Saarlandes war er freiberuflich in der politischen Bildungsarbeit tätig. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der saarländischen Arbeiterbewegung und der Geschichte des Saarlandes.

 

Robert Karge, 1945 in Köln geboren. Studi- um der Theaterwissenschaft, Germanistik, Nordistik und Sozialpsychologie in Köln, München und Stockholm. Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über »Theater mit Kindern und Jugendlichen« (1974). Medienkritiker beim Kath. Institut für Medienin- formation und Dozent für Spielpädagogik FHS Köln. 1978-2007 Chefdramatutg der Hörspielabteilung des Saarländischen Rund- funks.

 

Vera Kattler, geb. 1965 in Wadgassen / Saar, Studium der Freien Kunst an der Hoch- schule der bildenden Künste Saar bei Prof. Bodo Baumgarten und Prof. Daniel Hausig. Diplom bei Prof. Daniel Hausig im Fach- bereich Mixed Media / Malerei.

 

Sadija Kavgić, ist freiberuflich als Journa- listin, Fotografin und Übersetzerin tätig. Sie wurde in Tuzla, Bosnien und Herzegowina geboren. Nach dem Journalistik-Studium an der Universität in Sarajevo arbeitete sie bei der Tageszeitung Večernje Novine in Sarajevo. In der Folge des Krieges in Jugoslawien kam sie 1993 nach Deutschland. Sie publiziert in Deutschland sowie in Bosnien und Herze- gowina. Sie lebt in Saarbrücken. – Eine leicht abweichende Fassung des Artikels wurde im Jahr 2016 im Länderdossier Flucht und Asyl auf der Website www.boell.de veröffentlicht.

 

Marion Kemmerzell, bei Frankfurt am Main geboren, lebte bei Hamburg, studierte Rechtswissenschaften, Kunstgeschichte und Archäologie, Mitbegründerin von THUNIS Saarbrücken, hat als Schauspielerin, Regieassistentin und in einem Münchner Kunstauk- tionshaus gearbeitet, gehört dem Vorstand des VS Saar an und ist Mitglied des Kün- stlerhauses. Ihr nächster Roman »Siebenschläfer« wird im Frühjahr 2017 erscheinen. www.marion-kemmerzell.de

 

Eva Paula Pick, lebt nach einem Studium von Germanistik, Philosophie und Geschichte und beruflichen Tätigkeiten in Süddeutschland und der Schweiz in Kaiserslautern als freie Schriftstellerin. Sie schreibt Szenisches und Prosa und beschäftigt sich mit (Laut-)poesie. Diese performt sie auch in Lyrik- & Musik-Auftritten. Mehrere Literatur-Preise (zuletzt Hans-Bernhard- Schiff-Preis der Stadt Saarbrücken und Nominierung Pfalzpreis), Stipendiatin in Vezelay und Schloß Wiepersdorf. Veröffentlichungen: »Baden im Winter« (2010),  »Tüpfelschiff tintenschwarz« (CD Lyrik & Jazz, 2012), »Lapidosa- Texte von steinigen Inseln« (2013), »Wo Hathors Kühe weiden« (2015) und »das lächeln am fuße der nasen- wurzel« (2016).

 

Bernd Rauschenbach, geb. 1952 in Berlin, studierte Germanistik und Bibliothekswis- senschaft. Seit 1975 literarische Veröffentlichungen (Essays und Erzählungen). Über- setzer, Verlagslektor, Rezitator mit zahlreichen Hörbüchern, Herausgeber (u.a. Ernst Fuhrmann, Albrecht Schaeffer, Peter Rühmkorf, Arno Schmidt) und Dramatiker mit dem Co-Autor Jörg W. Gronius. Von 1982 bis 2000 Secretär der Arno Schmidt Stiftung, seit 2001 deren geschäftsführender Vorstand; lebt in Eldingen bei Bargfeld.

 

Stefan Ripplinger, geb. 1962 in St. Ingbert. Freier Autor. Von ihm erschien zuletzt der Essay Vergebliche Kunst (Berlin 2016).

 

Arno Schmidt, wurde am 18. Januar 1914 in Hamburg geboren. Nachdem er kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, arbeitete er zunächst als Dolmetscher, von 1947 an als freier Schriftsteller. Nach Stationen in Cordingen, Kastel an der Saar und Darmstadt zog er 1958 mit seiner Frau Alice nach Bargfeld (Kreis Celle), wo er bis zu seinem Tod zurück- gezogen lebte. Von 1949 an, als seine Erzählung

»Leviathan« in Buchform erschien, entstan- den Romane, Dialoge zur Literatur für den Rundfunk, Essays und biographische Arbeiten, darunter sein Hauptwerk »Zettel‘s Traum«, 1334 DIN-A3-Seiten stark und über zehn Kilo schwer. Aufgrund des komplexen Layouts konnte es 1970 nur als Faksimile des Typoskripts erscheinen; erst seit 2010 liegt es in gesetzter Form vor. Arno Schmidt starb am 3. Juni 1979 in Celle. Zwei Jahre nach seinem Tod gründeten seine Frau Alice und Jan Philipp Reemtsma die Arno Schmidt Stiftung.

 

Gisela Tascher, Dr. med., seit 40 Jahren als Zahnärztin tätig; 2008 Pro- motion in Medizingeschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin zum Thema »Die Entwicklung des Gesundheitswesens im Saargebiet und Saarland von 1920 – 1956 im Spiegel der machtpolitischen Verhältnisse« (täterorien- tierte Längsstudie zum Schwerpunktthema

»Medizin im Nationalsozialismus«), 2010 Veröffentlichung der erweiterten und ergänz- ten Fassung der Promotionsarbeit im Verlag Ferdinand Schoeningh Paderborn unter dem Titel »Staat, Macht und ärztliche Berufsau- sübung 1920-1956, Gesundheitswesen und Politik: Das Beispiel Saarland«; Auszeichnungen für medizinhistorische Forschungen: 06.09.2013 Ehrennadel der Bundeszahnärztekammer, 20.11.2015 Herbert-Lewin-Forschungspreis der Bundesärztekammer zur Rolle der Ärzteschaft im Nationalsozialismus und 21.09.2016 Carl- Erich-Alken-Medaille der Ärztekammer des Saarlandes.

 

Bernhard Wehlen, geb. 1966 in Saarbrücken, Studium der Kunstgeschichte, Klas- sischen Archäologie und Vorderasiatischen Archäologie, Dissertation über Rubens' Medici-Galerie, arbeitet als Kunstvermittler und lehrt am Kunsthistorischen Institut an der Universität des Saarlandes.

 

Herbert Wender, geb. 1949, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller.

 

Nicholas John Williams, Historiker, promovierte 2016 in Cotutelle an der Université Paris-Sorbonne und der UdS, zuvor Studium in Heidelberg und Aberystwyth.